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Dr. med. dent. Henning Keil

Endodontologe:

Bitte was? 

Endodontie befasst sich mit dem Zahninneren,der sogen. Zahnpulpa.

Diese liegt im Wurzelkanal, enthält Nerven und Blutgefäße und ist für die Versorgung des Zahns zuständig.

 

Endodontologen sind speziell ausgebildet auf präventive Maßnahmen und Behandlungen zum Zahnerhalt. 

Sozusagen Ihr Ansprechpartner bei Zahnschmerzen in Iserlohn und Umgebung.

Endodontie

Aus dem Griechischen kommend, bedeutet das Wort „Endo“ – „das Innere“ und „odont“ – „Zahn“. Die endodontische Behandlung, im Volksmund Wurzelbehandlung genannt, ist also die Behandlung des Zahninneren. Im Inneren des Zahnes befindet sich die Pulpa, ein Gewebe, dass Nerven, Blutgefäße und Bindegewebe enthält und an den Wurzelspitzen in den Zahn eintritt.

Die Wurzelbehandlung ist eine der am häufigsten durchgeführten zahnärztlichen Behandlungen. Über 7 Millionen mal pro Jahr in Deutschland. Dabei treten auch immer wieder Fälle auf, die unter gewöhnlichen Bedingungen nur unzureichend behandelt werden können. Das ist der Moment, in dem wir meist ins Spiel kommen.

Die endodontische Therapie bietet Ihnen die Chance Ihren eigenen Zahn, also Ihr eigenes Organ, zu erhalten. Er muss nicht entfernt und durch ein künstliches Implantat oder eine Brücke ersetzt werden.

Eine Wurzelbehandlung wird nötig, wenn das weiche innere Gewebe des Zahnes, die Pulpa, entzündet oder infiziert ist. Das kann als Folge einer tiefen Karies, wiederholter Behandlungen des Zahnes oder auch durch zu starke Belastungen des Zahnes geschehen. Während der endodontischen Behandlung werden die geschädigte Pulpa und Bakterien entfernt. Anschließend wird das Wurzelkanalsystem gereinigt und gefüllt.

Die Aussichten auf eine erfolgreiche Behandlung sind unter den Bedingungen, wie wir diese durchführen ,sehr gut und stehen der Prognose von Zahnersatz in nichts nach – ganz im Gegenteil.

Die erstmalige Wurzelbehandlung wird in der Regel in ein oder zwei Behandlungssitzungen durchgeführt und umfasst folgende Schritte. Damit die Behandlung für Sie beschwerdefrei ist, wird der Zahn örtlich betäubt. Im Anschluss wird über ihn ein kleines elastisches Gummituch angebracht (Kofferdam), um den Zahn während der Behandlung frei von Speichel und Bakterien zu halten. Die Zahnkrone wird eröffnet und anschließend wird die Pulpakammer und das Wurzelkanalsystem mit feinsten Instrumenten gesäubert und ausgeformt. Nachdem der entstandene Hohlraum und die infizierte Zahnhartsubstanz gereinigt und desinfiziert wurden, werden die Wurzelkanäle mit einem plastischen, versiegelnden Material gefüllt. Abschließend wird der Zugang zum Wurzelkanalsystem mit einer dichten Füllung verschlossen und die Zahnkrone wieder aufgebaut.